Währenddessen wurde in China die erste chinesische Dynastie "Hsia" aufgestellt. Der "Yao"s Nachfolger "Schun" (auch Koreaner, der aus dem Osten gestammt sei) gab seinen Thron an einen Chinese "Yü" über, der 1994 v. Chr. angeblich die erste erbliche Dynastie Chinas in Honan (in Nordchina) gründete. Obwohl die Hsia-Dynastie sich anhand von archäologischen Funden nicht nachweisen lässt, wurde ihre Tonkultur (Lung-shan-Kultur) schon belegt, deren Gegenstände auf eine einzigartige Tonform der Chinesen schließen lässt.
Weil jedoch die Könige der Hsia-Dynastie mit ihren rückständigen steinzeitlichen Kulturen ganz primitiv China regiert hatte, wurde die Dynastie im Jahre 1766 v. Chr. wieder vom mächtigen koreanischen König "Tang" erobert, der mithilfe von dem 13. König Chosons "Huldal" erneut "Shang-Dynastie" in China begründete. Weil für die Aufhellung der Hsia-Dynastie noch viel aus Grabungen zu erwarten ist, wird jetzt die Shang-Dynastie als die erste historisch belegte Dynastie Chinas bewertet, die in jenem Gebiet regierte, in dem heute die nordchinesischen Provinz Henan, Hebei und Shandong sowie der nördliche Teil von Anhui liegen.

Weil der koreanische König zu dieser Zeit die entwickelte bronze Kultur in China einführte, wurde das kulturelle Leben der Chinesen in weiten Teilen maßgeblich bereichert. Die gefundene Bronzgefäße und Waffen der Shang-Dynastie lassen auf ein hohes Niveau bei der Metallverarbeitung und im handwerklichen Bereich schließen, was auf einen koreanischen Einfluss hinweist. Weil sie viele Schlösser mit durchschnittlich 1,700m hohen Burgmauern umzog, wurde ihre Zivilisation durch die Großstädtischheit ausgezeichnet. So brachte die 29 Generation lang bewahrte Dynastie die schillernden Bronzekulturen zur Blüte, die in der Weltgeschichte beispiellos ist.

Die Adligen der Shang-Dynastie huldigten dem Ahnenkult wie im Choson-Reich. Die koreanischen Könige leiteten die religiöse Zeremonie, verwalteten die Wahrsagerei, und dominierten mit dem Gottes Willen als religiöses Oberhaupt in China. Für die Zeremonie entwickelten die koreanischen Adligen viele ideographische Schriftzeichen, die von den höfischen Wahrsagern in Schildkrötenpanzer oder Schulterblätter von Rindern eingeritzt wurden. Anders als Garimto-Schrift Chosons war die Schrift Shangs keine alphabetische sondern ideographische Schrift, d. h. eine Symbolschrift, bei der jedem Wort ein Schriftzeichen zugeordnet ist. Auch wenn das Schriftsystem seit dieser Zeit von den Chinesen standardisiert und verändert wurde, so sind die Grundprinzipien und viele der Symbole der Shang-Schrift im Grunde in China erhalten geblieben.

Doch ihre Religiösität wurde so schwärmerisch, dass die chinesische Bevölkerung zu viele Kosten für die religiöse Zeremonie der Koreaner bezahlen mussten. Sogar mussten 500-1,000 Untertanen oft zusammen mit dem gestorbenen koreanischen König begraben werden (Diese schlechte Gewohnheit dauerte bis zum Jahr 502 n. Chr. unter den Koreanern an). Weil die unreligiösen und praktischen Chinesen solche extreme Schwärmerei der Koreaner nicht ertragen konnten, begannen sich die Chinesen gegen die koreanische Dynastie zu richten, die eher Geist als Mensch für wichtig hielt. (Einige sagen, dass die religiöse Schwärmerei heute noch kennzeichnend für die Koreaner sei, weil nicht wenige Südkoreaner am schwärmerischsten auf der Welt christianisiert wurden und die nordkoreanische Regierung auch die Neigung zur religiösen Schwärmerei zeigt.)

Die Shang-Dynastie kämpfte gegen viele Landesherren Chosons in Ostchina um die Vorherrschaft über den Handel mit den Südostasiaten. Nachdem Choson 1291 v. Chr., 1285 v. Chr. und 1236 v. Chr. die Shang besiegt hatte, wurde ihre Macht rasch schwächer, in deren Folge ein chinesisches Reich "Chou" in Westchina ihr Herrschaftsgebiet ausdehnte. Schliesslich trat die Shang-Dynastie gegen das Chou-Reich in den Krieg ein, in dem so viele Koreaner aus
Choson und der Shang getötet wurden, dass die Chinesen wahre Blutbäder veranstalteten und die Mörserkeule von der koreanischen Blutflut fortgeschwommen wurde.
Als Konsequenz darauf wurde die koreanische Shang-Dynastie von der chinesischen Chou-Dynastie gestürzt, so dass die Koreaner das Gebiet Mittelchinas für ewig verloren (1050 v. Chr). Obwohl die Koreaner bis zum Jahre 668 n. Chr. immer noch grossen Einfluß auf dem Gebiet Nordostchinas und Ostchinas (bsp. Liaoning und Shandong) ausgeübt haben, wurden seither die Koreaner als Protagonist in Fernost von den Chinesen abgelöst, und infolgedessen begann die neue Epoche der Chinesen in der Weltgeschichte.